LA PALMA Reisebericht

Reiseberichte Kanaren

Urlaub La Palma
Reisebericht
Fakten und Daten
Unterkunft

Hier finden Sie einen kleinen Vorgeschmack auf Ihre Reise nach La Palma, mit vielen Fotos und Reise-Tipps für Ihren Urlaub auf den Kanaren.
Caldera de Taburiente
La Palma, die westlichste der Kanarischen Inseln ist auch als Isla Verde, die grüne Insel bekannt. Die Hauptattraktion der Insel ist die Insel selbst, die unberührte Natur, die große landschaftliche Vielfalt von bizarren Vulkankegeln bis zu tropisch-grünen Schluchten, Bergriesen und schwarzen Sandstränden. La Palma ist eine Insel der Ruhe, mit mildem, frühlingshaftem Klima - ohne Massentourismus.
Caldera de Taburiente, Natur- und Wanderparadies im Herzen der Insel.
Caldera/Kraterrand
Felsbrocken in der Caldera
Das Zentrum der Insel bildet der riesige, im Durchmesser 9 Kilometer breite Vulkankrater der Caldera de Taburiente, der vor etwa 400.000 Jahren durch den Einsturz des gewaltigen Vulkandachs entstanden ist. Die Bruchstücke des ehemaligen Dachs liegen als Felsen auf dem Kratergrund (links).

Die Innenwände des zum Nationalpark erklärten Kraters fallen 900 Meter steil ab und sind zum größten Teil mit Pinienwald bewachsen. Der Gipfel des Roque de los Muchachos mit 2426 Metern überragt den rund 2000 Meter hohen Kesselrand im Norden. Durch den Nationalpark führen sehr schöne und gepflegte Wanderwege mit imposanten Ausblicken, die sich mit jedem Schritt wandeln. Wie auf der ganzen Insel werden auch hier sehr gut geführte Wandertouren angeboten.

Eine weitere schöne Insel ist Mallorca mit der Hauptstadt Palma de Mallorca.

 

Blauer Strauch-Natternkopf .



Im Südwesten hat sich beim Ausbruch des Kraters ein Ausfluß gebildet. In dieser tief ausgewaschenen, grünen Schlucht, fließt der Río de las Angustias, im Sommer kaum sichtbar, im Winter wild schäumend zum Meer.
Kirche Las Angustias
Schön restaurierte Kirche im Barranco de Las Angustias.
Vulkankrater
Die südliche und entstehungsgeschichlich jüngere Hälfte der Insel zeigt deutlich den vulkanisch Ursprung: perfekt geformte Kraterkegel, vielfarbigen Ascheberge und erkaltete Lavaströme. Selbst an der Oberfläche des Vulkan Teneguía (oben), sind heute noch 30 Jahre nach seinem Ausbruch heiße Stellen zu finden.
Vulkan San Antonio
La Bobilla
Auf der Südhälfte der Insel befinden sich zudem die größten Sandstrände der Insel mit schwarzem Kies und feinstem Sand.
Der Strand von Los Cancajos im Osten und Puerto Naos (rechts) im Westen sind mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, die neben bester Wasserqualität - die ist rund um die Insel einwandfrei - auch für die "Ausstattung", wie sanitäre Anlagen, etc... vergeben wird.
Badebucht
Strand von Puerto Naos
Neben den großen Stränden gibt es zahlreiche kleine Buchten mit feinem Sand, Felsbadeplätze und Meerwasserschwimmbecken.
An diesen Buchten lässt es sich zudem hervorragend Tauchen. Viele bunte Fische und Korallen umgeben die Unterwasserfelsen.
Hafen von Tazacorte
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Taucher mit Peces Verdes
Oben: Peces Verdes, rechts: Viejas, sind nicht nur besonders farbenfroh, sondern auch kulinarisch eine Spezialität auf La Palma
Puerto de Tazacorte mit dem längsten Strand an der Westküste und großem Fischereihafen. Neben den bunten Fischerbooten, die die kleinen Restaurants an der Stranpromenade täglich mit dem besten frischen Fisch beliefern, liegen hier auch die Ausflugs- und Hochseeangelboote. Vor der Küste La Palmas tummeln sich Delphine und mit Glück kann man auch einen Wal beobachten.
Viejas
La Palma wird durch die von Süden nach Norden verlaufende Bergkette der Cumbre in eine Ost- und eine Westhälfte geteilt - auch klimatisch: die von Osten mit dem Passatwind herangetragenen Wolken werden aufgehalten und der Westen freut sich über strahlend blauen Himmel.
Wald
Passatwolken
In den Kastanienwäldern auf der Ostseite kann man im Winter Steinpilze und Pfifferlinge sammeln. Daneben gibt es über 700 verschiedene Pilzsorten auf La Palma, 1997 von Rose Marie Dähnecke erstmals umfassend katalogisiert. Die Autorin organisiert im Winterhalbjahr "Pilzwanderungen".
Moos
Kastanienwald
Urwaldartiger Kastanienwald im Winter
Für Wanderungen durch die urwaldartigen Kastanienwälder im Winter sollte man eine gute Fitness mitbringen.

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Die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma befindet sich auf der Ostseite der Insel und da die Gebirgskette der Cumbre nicht nur als Wetterscheide dient, haben sich die Westseitenbewohner mit Los Llanos de Aridane ihre eigene Hauptstadt erkoren, die mit über 19.000 Einwohnern und regem Geschäftsleben das kommerzielle Zentrum der Insel bildet.
Kirche von Los Llanos
Nuestra Señora de los Remedios an der Plaza España
Altstadt
Oberhalb der Plaza ziehen sich kleine Gassen durch den alten Stadtkern von Los Llanos mit hübschen, zum Teil einstöckigen, typisch kanarischen Häusern.
Plaza España
Auf der "Plaza" findet das kulturelle und gesellschaftliche Leben von Los Llanos statt: hier werden Konzerte veranstaltet, Fiestas gefeiert und Neuigkeiten bei einem Cortado unter den grossen, schattigen Lorbeerbäumen ausgetauscht. Los Llanos ist mit seinen vielen kleinen Läden zudem der ideale Ort für einen Einkaufsbummel.
Etwas unterhalb der Plaza befindet sich die große Markthalle, in der täglich frisches Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch und palmerische Spezialitäten wie geräucherter Ziegenkäse angeboten werden.

Rechts: Blick auf die Plaza Chica. Mit ihren lauschigen Nischen und Bänken ist sie nachwievor beliebter Treffpunkt verliebter Pärchen.
Plaza Chica .
Plaza de Argual
Oben: Plaza de Argual
Verläßt man das fruchtbare Valle de Aridane in Richtung Norden, so kommt man in die Gemeinden Tijarafe und Puntagorda mit einer Vielzahl an Sukkulenten - vorherrschend sind die Wolfsmilchgewächse - in den unteren und mittleren Höhenlagen, mit Palmen- und Mandelbaumhainen, die in der obere Bergregion in dichten Pinienwald übergehen.
Von der Hochzeit der Zuckerbarone im 17. Jahrhundert zeugen die herrschaftlichen Bürgerhäuser an der fast quadratisch angelegten und mit Palmen und Eukalyptus bestandenen Plaza in Argual de Abajo, einem eingemeindeten Ortsteil von Los Llanos.
Sukkulenten
Kaktusfeigen
Kaktusfeigen
Neben der äußerst reichen und einzigartigen Flora La Palmas haben sich eingeschleppte Arten über die ganze Insel verbreitet. So ist der Feigenkaktus, der schon im 16. Jahrhundert aus Mexiko als Wirtspflanz für die Cochinille-Schildlaus eingeführt wurde, prägender Bestandteil der Landschaft geworden. Die äußerst stacheligen Früchte sind - fachmännisch geschält! - eßbar und im Sommer eine erfrischende Abwechslung.
Barranco Jurado
Spektakulärer Blick durch den großen Barranco Jurado kurz vor dem Dorf Tijarafe. Die als Naturdenkmal geschützte Schlucht bietet mit ihren unzugänglichen Wänden einen idealen Lebensraum für Alpenkrähen, Turmfalken und Wildtauben.
Mandelbäume
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Madelblüten
Wenn im Frühjahr die Mandelbäume blühen, verwandelt sich die Landschaft in eine rosafarbene Märchenwelt. Hochburg des Mandelanbaus ist Puntagorda, wo entsprechend auch alljährlich das Mandelblütenfest gefeiert wird.
Die über Generationen mit Steinmauern terrassierte Kulturlandschaft liegt zum größten Teil brach und wird von der Natur zurückerobert.
. Nordwestküste
. Schroffe Felsküste im Nordwesten der Insel.
Drago
Wenn die ersten Drachenbäume auftauchen hat man den wildromantischen Norden der Insel erreicht. Wie die tertiären Lorbeerwälder des Nordens sind auch die sagenumrankten Drachenbäume ein botanisches Relikt. Sie kommen nur auf den Kanarische Inseln und auf diesen nirgends so häufig wie auf La Palma vor.
Farbige Felsen
Da wo der blanke Fels auftaucht, an den Klippen zum Meer, den Gebirgskämmen der Caldera und auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos entdeckt man eine Vielfalt an Gesteinsformen, Strukturen und Farben.
Farbstreifen
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Roter Fels
Verschiedenste mineralische Ablagerungen führen zu einer reichen Farbpalette die in feinen Schichten an gewebten Stoff erinnern.
Barranco im Norden
Hoch oben im Norden, wo der Wind über einsame Landschaften braust, verstecken sich die Pflanzen in geschützten Barrancos. Wer hier eintaucht, erlebt einen unberührten Landschaftsgarten von bezaubernder Schönheit.
Hochebene im Norden bei Garafia
Doch die Natur ist wandelbar und paßt sich den Gegebenheiten an: dort wo der Wind braust, drücken sich kleinste Margeritenbüsche und flachwüchsige, langstachelige Kakteen mit tiefroten Früchten eng an den Boden.
Rote Kaktusfrüchte
La Fahana
Wer die spektakuläre Küstenlandschaft des Nordens lieber vom Meer aus betrachten möchte, der tut gut daran sich in das glasklare Wasser der Meeresschwimmbecken von La Fahana zu stürzen: beim Trocknen in der Sonne läßt sich in Ruhe der Ausblick geniessen.
Zur Erholung und um einen erholsamen Urlaub zu verbringen muss man nicht immer in die Ferne reisen - im eigenen Land gibt es viele Angebote für den Strandurlaub, interessante Naherholungsgebiete sowie Ferienwohnungen und Ferienhäuser für den Aufenthalt.
 
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